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Gutscheinbedingungen müssen angegeben werden

Wie die Wettbewerbszentrale berichtet, hat man gegen eine Elektronikmarktkette ein Versäumnisurteil beim LG Ingolstadt erzielt. Gegenstand war eine Werbeaktion der Elektronikmarktkette, bei der Kunden im Aktionszeitraum ab einem bestimmten Einkaufswert einen Einkaufsgutschein erhielten. Auf diesen Gutscheinen waren dann aber Einschränkungen für das Einlösen vorgesehen, die vor dem Kauf nicht kommuniziert wurden. Die Wettbewerbszentrale beanstandete diese Verkaufspraxis als irreführend, weil dem Kunden die Einlösebedingungen erst nachträglich zur Kenntnis gebracht wurden und die Bedingungen für derartige Inanspruchnahmen nicht klar und eindeutig angegeben waren. Die Elektronikmarktkette hat sich gegen die Klage offenbar nicht verteidigt und wurde laut Meldung der Wettbewerbszentrale antragsgemäß verurteilt.

Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass bei Werbegutscheinen (sowie insgesamt bei jeder Verkaufsförderungsmaßnahme) die Bedingungen für die Inanspruchnahme klar und eindeutig anzugeben sind. Dies sowohl in der Werbung für die Gutscheine, wie auch auf den Gutscheinen selbst.

Bericht der Wettbewerbszentrale hier.

Stand: 24.03.2014

Bildnachweis fotolia:
Gutschein © Sabimm #24910575 / fotolia.com

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