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Aktionsplan zum elektronischen Handel

Donnerstag, 12. Januar 2012 - 16:28 Uhr

Einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 11.01.2012 (Link in der Überschrift) ist zu entnehmen, dass die Kommission eine Mitteilung mit 16 konkreten Maßnahmen angenommen hat, die den Anteil des elektronischen Handels am Einzelhandel (derzeit 3,4 %) sowie den Beitrag der Internetwirtschaft zum europäischen BIP (derzeit weniger als 3 %) bis zum Jahr 2015 verdoppeln sollen:

"Der Binnenmarktakte und der Digitalen Agenda entsprechend enthält die Mitteilung einen Aktionsplan, der den grenzübergreifenden Zugang zu Internet-Produkten und –dienstleistungen erleichtern, Probleme mit Zahlungen und Lieferungen sowie mit Verbraucherschutz und –information aus der Welt schaffen, die Beilegung von Streitigkeiten und die Entfernung illegaler Inhalte erleichtern und so zu größerer Internetsicherheit und zu einer stärkeren Achtung der Grundrechte und –freiheiten im Internet beitragen wird. Ziel ist die Schaffung eines günstigeren Umfelds für die Entwicklung eines dynamischen digitalen Binnenmarkts, wozu die hierfür bestehenden Hemmnisse beseitigt und parallel dazu Investitionen in drahtlose Anschlüsse und feste Infrastrukturen der neuen Generation begünstigt sowie die Entwicklung von Cloud-Computing-Diensten ermöglicht werden sollen.

Der Mitteilung zufolge können elektronischer Handel und Online-Dienste in den kommenden fünf Jahren mit bis zu 20 % zu Beschäftigung und Wachstum beitragen. Auch Menschen in abgelegenen Gebieten oder schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen wird der Zugang zu Gütern und Dienstleistungen erleichtert, was zum territorialen Zusammenhalt in Europa beiträgt."
(Auszug aus der Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 11.01.2012- Link in der Überschrift)

Weiteren Informationen unter: http://ec.europa.eu/internal_market/e-commerce/communication_2012_de.htm